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היסטוריה2Ramat Hasharon, die ca. 16 km nördlich von Tel Aviv liegt, ist eine Stadt mit ca. 45,000 Einwohnern.

Die Stadt wurde im Jahre 1922 von einer Gruppe von neuen Immigranten, größtenteils aus Osteuropa, gegründet. Diese Immigranten sind ursprünglich nach Jaffa gekommen und haben sich dann entschieden, ein Grundstück an einem „offenen Platz”, wie sie es beschrieben haben, zu suchen, um aus den engen Straßen der antiken Stadt herauszukommen. Sie hatten sich auch beschlossen, dass diese neue Ansiedlung landwirtschaftlich geprägt sein sollte.

Nachdem eine Erkundungsgruppe die ganze Region nördlich von Tel Aviv aufmerksam geprüft hatte, haben die Erkundungsmitglieder empfohlen, einen Ort, der „flach, ohne Anhöhen oder Täler, aber sich zum Säen und zur Anpflanzung eignet” zu besiedeln. „Außerdem ist die Luft dort gut”. Dieser Ort wurde bekannt als die „Stadt des Friedens”, „Ir Shalom”, der erste ausgewählte Name dieser neuen Ansiedlung. Der Preis, der für diese Ansiedlung bezahlt wurde, war 5 Ägyptische Pfund für 500 Morgen.

Bis 1928 basierte sich diese junge und kleine Ansiedlung vollkommen auf die Landwirtschaft, vor allem auf Orangenhaine, Ackerpflanzung und Hühnerzucht. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich die kleine Gemeinde, einen offenen Wettbewerb aufzurufen, um einen neuen Namen für diesen Dorf vorzuschlagen. Im November jenes Jahres wurde der Name Ramat Hasharon („die Anhöhe der Sharon Gegend”) gewählt, um auf das Merkmal des Standortes hinzuweisen („Sharon” ist die Gegend entlang des Mittelmeers, mitten in Israel).

Im Jahre 1929 wurde die ganze Gegend wegen Unruhen evakuiert, die von der „Abu Kishek” Bande verursacht wurden. Diese Bande war ein lokaler arabischer Stamm, der die Hauptstrassen nach Ramat Hasharon beherrschte und der drohte, das Dorf zu überfallen. Die Unruhen und Angst gingen bis zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 weiter und zwischendurch, während der Jahre 1936 bis 1937 überlebte das Dorf die blutdürstigen Zeiten der arabischen Unruhen. Außerdem nahm es teil an dem langen Kampf für die Unhabhängigkeit Israels während der Jahre 1945 bis 1948.

Heute ist Ramat Hasharon nicht mehr ein landwirtschaftliches Dorf. Im Jahre 2001 wurde sie offiziell als „Stadt” erklärt. Dennoch wird der ursprüngliche „Geschmack” eines grünen Ortes beibehalten. Unweit der großen Stadt (16 km von Tel Aviv entfernt) lebt Ramat Hasharon in Ruhe und Frieden in einem hohen Lebensstandard, der auf einem erstklassigen Bildungssystem beruht und der zwei Gymnasien, die zu den ausgezeichnetsten im Lande gehören und die sich in Kunst und Technologie spezialisieren, einschließt. Außerdem  zählt die Stadt eine erstklassige Einrichtung für Musik (vor allem Jazz Musik) und viele Sportvereine, einschließlich dem Basketballverein der Frauen, der Top Basketballspielerinnen aus der WNBA anzieht, und der in der letzten Saison den 3. Platz im europäischen Pokal gewann.

Während der Jahre hat Ramat Hasharon herzliche Städtepartnerschaftsbeziehungen mit zwei Städten, u.z. mit Georgsmarienhütte in Deutschland und Dunkerque in Frankreich, entwickelt. Am 17.3.2006 hat der Bürgermeister Itzhak Rochberger eine zusätzliche Städtepartnerschaftsvereinbarung mit der Stadt Tallahassee, der Hauptstadt Floridas, unterschrieben.

Am 8.7.2009 wurde mit Saint-Maur-des-Fossés, einer wunderschönen Stadt, die ungefähr 12 km von Paris entfernt ist, wo ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung jüdisch ist, und die ähnliche sozialökonomische Charakteristiken wie Ramat Hasharon aufweist, ein weiteres Freundschaftsstädtebündnis unterzeichnet. Die Vertragsunterzeichnungszeremonie fand in der Halle der neuen Talmudschule der Stadtverwaltung von Ramat Hasharon in Anwesenheit von Herrn Jean-Michel Casa, dem französischen Botschafter in Israel und von Henri Plangnol, dem Bürgermeister von Saint-Maur-des-Fossés statt. Zahlreiche ehemaligen Einwohner dieser schönen Stadt, die heutzutage in Israel wohnen, waren ebenfalls anwesend.

Herr Itzhak Rochberger wurde im Jahre 2003 als Bürgermeister gewählt und unter seiner Führung durchlebt die Stadt in allen Lebensbereichen eine noch nie da gewesene Blütezeit. Zu seinen größten Leistungen und Erfolgen zählen die Schließung eines riesigen Brennstoff- und Benzinbetriebs, der jahrzehntelang eine Bedrohung für die Stadt war, und der Anschluss des regionalen Wasserversorgungssystem, das auf die regionalen Brunnen basierte, an das landesweite System in Rekordzeit.

In der nahen Zukunft wird die Stadt einen bedeutenden Entwicklungsprozess verfolgen, der einerseits die Wirtschaft der Stadt ankurbeln wird und andererseits der Stadt erlauben wird, die kleine grüne Stadt, die für ihren hohen Lebensstandard berühmt ist, zu bleiben.

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